Buchbesprechung von Martin Stangl, Weiden

Zehrer, Klaus Cäsar, Zehrer, Das Genie

  

Sie lieben Bücher abseits vom Mainstream?

Dann habe ich etwas ganz Besonderes für Sie.
Mein Kollege Martin Käck legte mir „Das Genie“ von Klaus Cäsar Zehrer auf den Schreibtisch.
Ehrlich gesagt: Der Klappentext sprach mich nicht an. Aber ich begann zu lesen und zu lesen und zu lesen…
Es ist eine faszinierende Geschichte, die hier erzählt wird (Inhalt weiter unten). Die wunderbare Sprache versetzt einen sofort an Zeit und Ort des Geschehens, nämlich in das Amerika Ende des 19. Jahrhunderts.
Erzählt wird eine außergewöhnliche Familiengeschichte: Hochbegabte Eltern versuchen ihren Sohn in ihre Fußstapfen zu hieven…
Die erzählte Familienbiographie basiert auf die real existierende Geniefamilie Sidis.
Es macht unheimlich Spaß nebenbei Fakten zu googeln und den Wahrheitsgehalt des Buches zu überprüfen 😉

Ein wirklich besonderes Buch.

Inhalt:
Das Genie

Boston, 1910. Der elfjährige William James Sidis wird von der amerikanischen Presse als »Wunderjunge von Harvard« gefeiert. Sein Vater Boris, ein bekannter Psychologe mit dem brennenden Ehrgeiz, die Welt durch Bildung zu verbessern, triumphiert. Er hat William von Geburt an mit einem speziellen Lernprogramm trainiert. Durch Anwendung der Sidis-Methode könnten alle Kinder die gleichen Fähigkeiten entwickeln wie sein Sohn, behauptet er. Doch als William erwachsen wird, bricht er mit seinen Eltern und seiner Vergangenheit. Er weigert sich, seine Intelligenz einer Gesellschaft zur Ver­fügung zu stellen, die von Ausbeutung, Profitsucht und Militärgewalt beherrscht wird. Stattdessen versucht er, sein Leben nach eigenen Vorstel­lungen zu gestalten – mit aller Konsequenz.

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