Buchbesprechung von Martin Stangl, Weiden i.d. OPf.

Michael Katz Krefeld, Totenbleich von Michael Katz Krefeld

 

Eigentlich mag ich ja die nordischen Krimis nicht so gerne, obwohl für mich z. B. Stockholm eine der schönsten Städte ist, die ich erlebt habe. Die Kommissare haben meist Depressionen und sind dem Alkohol verfallen.-
„Man soll aber mal über seinen Schatten springen!“ habe ich mir gedacht und einen Dänenkrimi zur Hand genommen.
Zwei Tage war ich kaum ansprechbar, so fesselnd war das Buch „Totenbleich“ von Michael Kratz Krefeld.
O.K., das Klischee vom Wrack der skandinavischen Kommissare wurde erfüllt. Der Ermittler ist so kaputt, dass er schon wieder sympathisch und interessant wird.
Worum es in diesem Thriller geht, finden Sie weiter unten.
Warum bin ich so begeistert?
Immer wenn ich eine Lesepause einlegen wollte, musste ich wenigstens den Anfang des nächsten Kapitels lesen. Und nochmal und nochmal und nochmal…
So müssen gute Bücher sein!
Jetzt werde ich gleich den nächsten „Katz Krefeld“ packen: „Vermisst“.

Inhalt von „Totenbleich“:
Der Kopenhagener Detective Ravn ist vom Dienst suspendiert, seit er nach der Ermordung seiner Freundin Eva einen Zusammenbruch erlitt. Voller Selbstvorwürfe lebt Ravn nun auf einem alten Boot im Christianshavn-Kanal und ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Erst als ihn ein Freund bittet, eine junge Frau zu suchen, die vor Jahren spurlos verschwand, kehrt Ravn durch die Ermittlungen langsam ins Leben zurück. Diese führen ihn von der Unterwelt Kopenhagens ins dunkelste Rotlichtmilieu Stockholms, wo mehrere tote Prostituierte gefunden wurden – kunstvoll präpariert und weiß bemalt …

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