Lesung: Raimund A. Mader, Der König von Weiden

Buchhandlung Stangl und Taubald Lesung mit Raimund A. Mader 1

Buchhandlung Stangl und Taubald Lesung mit Raimund A. Mader

Klankermeier in Weiden immer noch lebendig

Volles Haus war angesagt, als Raimund A. Mader in der Buchhandlung Stangl & Taubald seinen neuesten Roman vorstellte. Seit zwei Wochen ist das Buch „Der König von Weiden“ das meistverkaufte Buch in der Max-Reger-Stadt.

Das überwiegend weibliche Publikum lauschte andächtig dem Autor, der mit seinem Krimi zurück in die verruchten Weidener Zeiten führte. Damals gab es noch das Klanki oder die Fortuna-Bar.

Die Umsetzung in einen Krimi

Als Grundlage für seinen Roman nahm der Krimiautor das das schillernde Leben des ehemalige Rotlichtkönigs. Um ein spannendes Buch daraus zu formen, ermittelt ein fiktiver Kommissar. Ein mysteriöser Anrufer gibt den Anstoß nach dem Mörder von Klankermeier zu suchen.

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Bei seinen Recherchen zu diesem Mord entführt der Krimiautor geschickt in das sündige Leben der Stadt Weiden. Einige bekannte Persönlichkeiten finden sich in diesem Roman plötzlich als entscheidende Tippgeber bei den Ermittlungen. Allen voran ein stadtbekannter Weidener, den es nach seiner beruflichen Tätigkeit auf eine Mittelmeerinsel verschlagen hat. Man braucht nicht viel Phantasie um die Figur des als „Graf“ benannten ehemaligen Kulturamtsleiters, mit einer immer noch stadtbekannten Person zu verbinden.

Der Mörder ist immer noch frei

Wer allerdings gehofft hatte, bei der Lesung einen Tipp für die wahre Identität des tatsächlichen Mörders von Walter Klankermeier an diesem Abend zu erhalten, wurde enttäuscht. Der Autor riet zur Lektüre des Buches. Im Scherz bemerkte er, dass der Leser des Romans sich berechtigte Hoffnung auf die noch immer nicht abgeholte Belohnung von 5000 Euro machen könne.
Dass die Lesung außerordentlich gut gelungen war, bewies der lange Applaus und vor allem die lange Schlange am Büchertisch.

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