Buchbesprechung von Margot Pauly, Weiden

Sandrone Dazieri, In der Finsternis

Buchhandlung Stangl und Taubald Buch In der Finsternis
Nach einem Picknick in den Bergen wird eine Frau tot aufgefunden und ihr 6-jähriger Sohn vermisst. Der Vater wird verdächtigt. Dante Torre war als Kind in einem Betonsilo gefangen gehalten worden und konnte nach 11 Jahren fliehen. Um zu überleben musste er lernen, jede noch so kleine Gestik seines Entführers, den er \“Vater\“ nennen musste, zu deuten. Deshalb kann er heute in den Menschen wie in einem offenen Buch lesen; kämpft aber seitdem mit vielen Ängsten und Macken. Er ist überzeugt, dass der Vater wieder zugeschlagen hat, obwohl die Polizei überzeugt ist, dass er bei Dantes Flucht getötet wurde.
Colombo, eine junge unkonventionelle Ermittlerin, die gerade wegen einer Katastrophe an der sie sich die Schuld gibt vom Dienst suspendiert ist, und ein ermittelnder Beamter glauben Dante.
Beide ermitteln ohne Wissen der übrigen Polizei und plötzlich befinden sie sich mitten in der Suche nach einem sadistischen Entführer und Serienmörder. Doch dann nimmt die Geschichte eine überraschend dramatische und gruselige Wendung.
Endlich mal ein guter ital. Krimi. Für meinen Geschmack leiden beiden Protagonisten an ein bißchen viel Störungen, Macken und Ängsten auf einmal.
Aber je mehr ich las, desto neugieriger wurde ich auf das Ende. Es könnte einem Angst und Bange werden. Sehr zu empfehlen.

{lang: 'de'}

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *