Buchbesprechung von Martin Stangl, Weiden

Martin Suter, Elefant

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Wie schön, dass man über Bücher streiten kann!!
Seit ein paar Wochen thront das neue Buch von Martin Suter auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Bei Stangl & Taubald ist die Nachfrage entsprechend groß.
Ich habe es gelesen und wurde bestens unterhalten. Kein „richtiger“ Toter (gut, einer kam bei einem bedauerlichen Unfall zu Tode) in einem Buch ist auch mal wohltuend .

Dennis Scheck ist da ganz anderer Meinung:
Er bezeichnet Suters Elefant als „Schrott“
Kontroverse Diskussion über den Elefanten von Martin Suter im lesenwert quartett beim Südwestdeutschen Rundfunk (SWR). Denis Scheck findet das Buch sei nicht mal Unterhaltungsliteratur, sondern „Schrott“. Wörtlich: „Das ist ganz übler, klischeeträchtiger Schrott.“ Suter betreibe das Spiel eines Magiers, der einen Elefanten wie ein Kaninchen aus dem Hut zaubere. Das Buch sei ein „toter Gaul“, das man nicht mal als Unterhaltungsliteratur bezeichnen könne, so Scheck. Ca. ab Minute 22 hier nachzusehen

Der Onlineshop von Stangl & Taubald liefert folgende kurze Inhaltsangabe:

Der kleine Elefant hat nämlich auch Beschützer. Da ist einmal Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tieres begleitet hat. Er findet, etwas so Besonderes sei heilig und müsse vor dem profanen Zugriff versteckt werden. Aber auch der Obdachlose Schoch, der einmal bessere Tage gesehen hat, sieht auf einmal eine Aufgabe vor sich: Das seltsame Wesen würde zugrunde gehen, wenn er sich nicht seiner annimmt. Der kleine Elefant erlebt eine Odyssee, die in einem Zirkus beginnt, die Zürcher Obdachlosenszene aufmischt, den Frieden einer Villa auf dem Züriberg stört und schließlich in Myanmar endet, dort, wo man den Elefanten in besonderer Weise huldigt.
Er ist entzückend, ein Wunderwesen – und für den, der die genetische Zauberformel kennt, ein Vermögen wert: ein rosaroter Mini-Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich steht er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat und nun seinen Augen nicht traut.
Woher kommt dieses seltsame Geschöpf, und wie ist es entstanden? Das wissen nur wenige Personen, und sie verfolgen sehr unterschiedliche Interessen: Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tiers begleitet hat, glaubt, es sei etwas Heiliges, das geschützt werden muss. Geschützt ja, aber als Patent, meint dagegen Genforscher Roux.
Die Schauplätze dieser atemberaubenden Intrige wechseln in rascher Folge von einem gentechnologischen Labor über einen Zirkus im Oberland zur städtischen Obdachlosenszene, von dort in den Schutz einer Villa auf dem Zürichberg und schließlich in ein Land in Südostasien, wo man den Elefanten auf besondere Weise huldigt. Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

gebunden, 24.– EUR

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