Buchbesprechung von Maria Keller, Weiden

Marie Pellissier, Die tödliche Tugend der Madame Blandel

In dem Krimi von Marie Pellissier geht es um den Mord an der kaltherzigen Vanessa Blandel. In ihrem Versuch den Mord vor der Polizei aufzuklären, verursacht Lucie ein heilloses Durcheinander an Missverständnissen und falschen Beschuldigungen.
Die Geschichte fängt zunächst gut an und wird im Laufe des Geschehens sehr spannend. Es sind einige sehr interessante Wendungen dabei und auch so mach ein Beteiligter ist nicht ganz so unschuldig, wie es auf den ersten Blick scheint. Dennoch ist der Ausgang für mich nicht in geringster Weise nachvollziehbar. Zwar kann in letzter Sekunde das Schlimmste verhindert werden und der Mörder gestellt, aber gutes Ende ist dies nach wie vor nicht. Für mich deshalb nicht, weil die Haltung von Lucie dem Mörder gegenüber einfach nur als naiv bezeichnet werden kann. Sie ist im Besitz des entscheidenden Beweismittels und hält es absichtlich zurück. Einfach nur weil „sie“ der Meinung ist, der Täter hätte schon genug gelitten.

Alles in allem eine gute Geschichte und gut erzählt, aber da ist die Fantasie etwas zu sehr durchgegangen.

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