Buchbesprechung von Claudia Lochner, Weiden

Pierre Jaravan, Am Ende bleiben die Zedern

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Pierre Jaravan erzählt in seinen Roman „Am Ende bleiben die Zedern“ die Geschichte des Deutsch-Libanesen Samir, der im von Bürgerkrieg zerstörten Libanon nach seinem vor Jahrzehnten spurlos verschwundenen, geliebten Vater sucht. Die Zerrissenheit zwischen beiden Kulturen und der Schmerz über den unerklärten Verlust seines Vaters sowie die Erinnerung an dessen mystischen Geschichten mischt sich mit der Realität des Nach-Bürgerkriegs-Libanon.
Nach und nach entdeckt Samir, dass sein Vater in seinen Geschichten die Lösung zum Rätsel seines Verschwindens eingewoben hat….

Eine gelungene Mischung aus arabischer Erzähl-Lust, aktuellem Zeitgeschehen (viele, aber nie aufdringlich-belehrende Information über den Libanon und seine Geschichte und dessen zahlreiche Kulturen), Entwicklungsroman und Spannung, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Wer Isabel Allende, Garcia Marquez und den Drachenläufer liebt, wird dieses Buch nicht aus der Hand legen können!

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Eine Antwort zu “Am Ende bleiben die Zedern

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