Buchbesprechung von Martin Stangl, Weiden

Richard Dübell, Allerheiligen

 

Von berufswegen kann ich mir immer die Buch-Rosinen herauspicken. Deshalb passiert es relativ selten, dass mir ein Buch überhaupt nicht gefällt. Die Folge ist, dass meine Rezensionen beinahe immer die Höchstnote bekommen und die Gefahr der Unglaubwürdigkeit besteht.
Nun habe ich ein Buch erwischt, das mir nicht so gefallen hat. Ich schreibe trotzdem eine Besprechung, weil das Buch durchaus Lesern gefallen kann, die mit anderen Voraussetzungen heran gehen.
Richard Dübell ist von Haus aus ein Autor von historischen Romanen. „Löwenherz- Im Auftrag des Königs“ und „Die Erbin der Teufelsbibel“ sind zwei Beispiele.
Nun versucht er sich an einem Regionalkrimi. Es beginnt mit einer Geiselnahme in Landshut… Seine Hauptfigur – Kommissar Bernward – versucht Licht in das mafiöse Dickicht zu bringen. Er wird begleitet von seinem schottischen Freund Connor, der ihm entscheidende Tipps gibt.
So weit so gut. Die Geschichte und die Personen sind ok. Was mir nicht gefallen hat sind die geschichtlichen Exkurse in die Vergangenheit von Landshut und bayerischen Königen.
Wer dafür etwas übrig hat, der ist in diesem Buch gut aufgehoben. Wer lieber einen Psycho-Regionalkrimi liest, dem empfehle ich von Andreas Föhr „Prinzessinnenmörder„, „Schwarze Piste“ oder „Karwoche.“
Diese Krimis spielen am Tegernsee. Und da pfeift’s.

Video zu einem anderen Buch von Richard Dübell: Die Teufelsbibel

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Hier finden Sie weitere Informationen zu Richard Dübell, Allerheiligen!

Eine Antwort zu “Allerheiligen

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